CIPRA Inernational: Perspektiven für die Jugend in den Alpen

Im Bereich der Jugend gibt es viele offene Fragen, bei denen Klärungsbedarf besteht. Wo steht die freiwillige Jugendarbeit in den Alpen? Wo muss angesetzt und gehandelt werden, um Verbesserungen zu erzielen? Wie steht es um die gesetzlichen Rahmenbedingungen in den jeweiligen Ländern der Alpen um auf eine Gesamtlösung zu kommen?
Genau an diesem Punkt setzt die internationale Alpenschutzkommission CIPRA an, erstellte einen Bericht, „Jugendbeteiligung in den Alpen“, der erste Überblicke über die Situation schaffen soll, und gründete einen Jugendbeirat, in dem auch sieben Jugendliche aus den verschiedenen Alpenländern Mitglied sind, die, die CIPRA-Kommission in strategischen Fragen helfen und zur Lösung dieser Fragen und Probleme beisteuern sollen.
Der Bericht hatte das Ergebnis, dass die Mehrheit der rund 2 Millionen Jugendlichen der Alpen zu einer Erhaltung und Verbesserung des Lebensraumes beitragen möchten. Deswegen ist es von entscheidender Rolle, dass bei allen Bedürfnissen und Forderungen, die, die Alpenbewohner stellen, unbedingt die Sicht und Meinung der Jugend mit einbezogen wird. Denn Ziel ist, das macht die Geschäftsführerin der CIPRA International, Claire Simon, auch deutlich, dass die folgenden Generationen dieselben Chancen und Perspektiven bekommen, wie sie die jetzige Generation besitzt. Darum muss bei jeglichen Lösungsvorschlägen, gleichberechtigt und ebenbürtig die Jugend der Alpen berücksichtigt werden.