Alpenstädte:

Längst haben die Tourismusverbände der Alpen erkannt, dass Voraussetzungen für eine intakte Natur und saubere Umwelt geschaffen und diese erhalten werden muss, um immer wieder jährlich Millionen Besucher in die Alpen zu locken. Deswegen versucht auch jede einzelne Stadt sich an diese Punkte zu halten, um langfristig attraktiv für seine Gäste zu bleiben. Denn eins ist klar, schöne Städte in den Alpen gibt es wie Sand am Meer, jede mit ihren eigenen Besonderheiten, und in diesem riesigen Konkurrenzkampf zieht man leicht den Kürzeren, hält man sich nicht an die Regeln die Umwelt und das Image der Stadt kontinuierlich zu verbessern. Die großen bekannten Alpenstädte und Urlaubsorte sind allgegenwärtig. Auf diese wird in eigenen Beiträgen noch eingegangen.  Aber es gibt auch kleine Perlen in den Regionen rund um die längste Gebirgskette Europas.

Grenoble, die Alpenstadt der Olympischen Winterspiele

Viele Alpenstädte haben ihren Wirtschaftsschwerpunkt auf den Tourismus gesetzt, insbesondere auf den Wintersport. Das beeindruckendste Ereignis hierzu waren die X. Olympischen Winterspiele, die vom 6.-18. Februar 1968 in Grenoble stattfanden. Sie ist die größten im Hochgebirge liegende Stadt der Alpen. Aber nicht nur dadurch ist die mit fast 160.000 Einwohnern zählende Alpenstadt im Südosten Frankreichs bekannt. Sie zählt auch zu den beliebtesten Universitätsstädten Frankreichs und dieser Status kommt nicht von ungefähr, denn die Stadt verfügt über 3 Universitäten mit über 60.000 Studenten. Es befindet sich hier weiterhin eine der weltweit besten Business Schools „Grenoble Ecole de Management“, welche zu den Eliteuniversitäten des Landes zählt.

Der Luftkurort Bad Reichenhall

Sucht man aber nach einer besonderen Perle unter den schönsten Städten der Bayerischen Alpen, so kommt man an Bad Reichenhall, in den Chiemgauer Alpen, nicht vorbei. Der Luftkurort Bad Reichenhall ist geprägt vom Salzhandel der, der gesamten Region des Berchtesgadener Lands Reichtum und Wohlstand brachte. Nicht entgehen soll sich der Gast einen Besuch im Bräuhaus der Privatbrauerei Bürgerbräu im Stadtzentrum, um sich vor allem bei einer guten Brotzeit, ein oder mehrere Gläser von dem ausgezeichneten sogenannten Bier der Berge, dem „Alpenstoff“, zu gönnen.

Bad Aussee

Bad Ausse, in der Steiermark, bildet den geographischen Mittelpunkt Österreichs. Sie ist einer der attraktivsten Orte der Alpenrepublik und ist als die kleine Kurstadt im Salzkammergut bekannt. Auch hier spielt das Salzvorkommen eine bedeutende wirtschaftliche Rolle und sicherte den historischen Aufstieg. Geschichtsträchtige Gebäude wie der Kammerhof Chlumeckyplatz, wo früher die Salinen verwaltet wurden und heute das Heimatmuseum der Steiermark seinen Sitz hat, sind einen Besuch wert. Ein ganz besonderes Fest, dass in der Alpenstadt 2010 alljährlich stattfindet ist das „Narzissenfest“.  Jedes Frühjahr ist demnach sozusagen Hochsaison der wildwachsenden Narzissen, die aus der Natur, samt Bergen und Seen, rund um das Gebiet von Bad Aussee, ein wahres Farbenspektakel gestalten. Und mit den Farben weiß, grün und gelb ein Anblick besonderer Schönheit geschaffen wird. Sogar das chinesische Staatsfernsehen hat sich 2011 im Ausseerland eingefunden um über dieses bezaubernde Fest zu berichten.