Wachau – Weltkulturerbe an der Donau

Ein ganz besonderes Urlaubsgebiet ist, die in Niederösterreich liegende Region „Wachau“, mit ihrem milden Klima und sanften mit Weinreben bepflanzten Hügeln, entlang der Donau. Erwähnenswert ist, dass die Wachau, UNESCO Weltkulturerbe ist und dies ist definitiv eine mächtige Anerkennung für den Ort, denn in ganz Europa wurde bist jetzt nur 63 Städten diese Auszeichnung verliehen. Ausgehend von Melk mit seinem berühmten Kloster bis Krems, findet man auf einer Länge von 33 Kilometer eines der wohl schönsten Flusstäler, eingebettet in eine abwechslungsreiche Landschaft. Es reihen sich Weinberge an Weinberge, die begünstigt durch das milde Klima und die sonnigen Hänge für jährlich gute Erträge sorgen und hervorragende Weine gekeltert werden. In den unzähligen, für die Gegend berühmten „Heurigenlokale“, Heuriger heißt im österreichischen so viel wie „Jungwein“, kann man diese auch gleich in geselliger Runde verkosten. Ortschaften mit mittelalterlichem Charakter, wie zum Beispiel Dürnstein, wo nach Überlieferung von Dezember 1192 bis März 1193, Richard Löwenherz auf der Burg gefangen gehalten wurde, unterbrechen immer wieder die zauberhafte Landschaft. Der Besucher kann dies auch auf einem der gut organisierten Donauschiffe zu einem Erlebnis der besonderen Art werden lassen, bei der man jegliche Weinterrassen, Wehrkirchen und kleine Dörfchen von der Donau aus betrachten und bestaunen kann. Oder aber der sportlich ambitionierte, auf dem sogenannten Drahtesel. Bereits von Passau, auf der bayrischen Seite ausgehend, wurde ein herrlicher Radweg angelegt. Der Donauradweg führt dem Fluss entlang durch die Wachau mit ihren kleinen Pensionen und Unterkünften, wo man sich nach der Radtour stärken und in lauen Nächten bei einem Glas Wein den Tag ausklingen lassen kann. Man hat außerdem die Möglichkeit sich einen unbezahlbaren Ausblick über das Donautal und sogar bis in die Alpen zu verschaffen. Die Sprache ist von der „Aussichtswarte Jauerling“. Errichtet 1842 auf Veranlassung der damaligen Herrschaft und bis heute in Betrieb. Ebenfalls einen wunderschönen Ausblick in das Donautal hinein und über die Stadt Krems bekommt man auf dem Braunsdorfer Berg, der sogenannten „Donauwarte Krems-Egelsee“, bei einer Seehöhe von 450m.

Renaissanceschloss Schallaburg

Ebenfalls ein „Schmankerl“ in der Wachau, was jeder besucht haben sollte, ist das „Renaissanceschloss Schallaburg“. Früher war die Burg prachtvoller Adelssitz, die durch die höhere Lage des Anwesens perfekt von feindlichen Angreifern geschützt wurden. Heute jedoch wurde sie zu einem historischen Museum umgebaut, in dem man vom Hochmittelalter bis ins 16. Jahrhundert alles über die verschiedenen Entwicklungen der Epochen in der Wachau bestaunen kann. Besonderer Hingucker ist der im Vorhof der Burg befindliche, riesige Garten, der die Renaissance, deren stilistischen Merkmale perfekt wiederspiegelt.

Maria Taferl

Ein weiteres Highlight im UNESCO Weltkulturerbe ist die Wallfahrtsbasilika „Maria Taferl“. Gelegen am Nordufer der Donau und mit einer Anhöhe von 233m bietet das Marienheiligtum eine faszinierende Aussicht über das gesamte Donautal bis hin zu den Alpen. Bekannt ist das Kloster durch die prunkvolle Innengestaltung mit Fresken und Wand -, und Deckenmalereien des Mittelalters von besonderen Künstlern, vor allem in der sogenannten „Schatzkammer“, in der man die künstlerischen Besonderheiten des Barocks in Perfektion bewundern kann.